
Verantwortung für das Leben eines kleinen hilfebedürftigen Menschen zu tragen ist leider für viele Eltern ein Fremdwort.
Ich bin Adoptivkind und in einer Familie aufgewachsen, in der eine eisige Gefühlskälte herrschte.
Das Schlimmste, was ich tun konnte - was ich jeden Moment meines Lebens getan habe - war, zu zeigen, was ich fühle.
Wenn ein Baby schreit, hat es Hunger, Schmerzen, ihm ist kalt oder es fühlt sich aus irgend einem anderen Grund unwohl. Wenn ich geschrien habe, ging es meinen Eltern nicht darum, meinen Hunger, meine Schmerzen, die Kälte, die mich umgeben hat wahrzunehmen und zu verändern. Das, was sie getan haben, hat mir noch viel größere Schmerzen bereitet.
